"Koch, der schönste Beruf der Welt, wabert oft im Bodennebel des Küchendunsts — langweilig ist es nie und der Arbeit viel. Um das zu erfahren, muss man sich keine
Finger abschneiden, sich flambieren oder sonstwie verstümmeln. Man lese besser dies Buch und nichts als dies Buch."
Vincent
Klink
Inhalt
Oberkellner Adam liebt seinen Beruf, nur die Gäste stören ihn immer ein bisschen. Ein Restaurantkritiker folgt seinem Bauchgefühl und begeht einen kleinen Fehler von großer Wirkung. Ein
Foodblogger lässt mal fünfe gerade sein und kauft normales Hackfleisch. Und Kantinenköchin Herta Klöpke will sich nicht wegrationalisieren lassen. Eines Nachts kocht sie am alten Arbeitsplatz
noch mal ganz groß auf ...
Mit hintergründigem Sprachwitz und klugem Humor erzählt Stevan Paul in 15 neuen Kochgeschichten pointiert von der Suche nach dem modernen Schlaraffenland. Dieser ganz und gar nicht märchenhafte
Sehnsuchtsort liegt gleich hinter den Umkleidekabinen eines alten Ostberliner Kaufhauses, findet sich in den verschneiten Wäldern Schwedens, am Strand von Sylt, in den Tiefen des Internets, der
Küche eines längst geschlossenen Berghotels und auf dem Boden eines geleerten Suppentellers. Und natürlich gibt es zu jeder Geschichte das passende Rezept.
Stevan Paul glänzt nach dem großen Erfolg seines Debüts Monsieur, der Hummer und ich erneut auf unverwechselbare Weise. Ein Buch über die tröstliche Wirkung von warmem Milchreis, die Kunst, ein
Linsengericht zu kochen und die Unwägbarkeiten der Liebe.
Ausstattung
Pressestimme
“Unter den schreibenden Köchen ist er ein Poet, ein Tänzer.”
Stuttgarter Nachrichten
ISBN 978-3-938539-24-8